Schichten statt Schichten: Wie man sich im Herbst richtig anzieht

Morgens sieben Grad, mittags achtzehn.

Der Herbst ist die einzige Jahreszeit, in der man sich für zwei Wetterlagen gleichzeitig anziehen muss. Wer das falsch macht, friert am Morgen und trägt mittags alles über dem Arm.

Die Lösung ist nicht mehr Kleidung. Sie ist die richtige Reihenfolge.

Die Grundregel: fein nach innen, Volumen nach außen

Die meisten machen es umgekehrt – dicker Pullover, dünne Jacke darüber. Das Ergebnis ist eine Silhouette, die aufträgt, und eine Jacke, die spannt.

Richtig ist: Ein feines Oberteil direkt am Körper, darüber eine Strickjacke, darüber der Mantel. Jede Schicht darf ausgezogen werden, ohne dass das Outfit auseinanderfällt.

Drei Schichten reichen

Mehr wird unbequem und sieht nach Aufwand aus. Wer drei Lagen richtig wählt, kommt von sieben bis achtzehn Grad durch – und das ist genau die Spanne, um die es geht.

Die Länge entscheidet mit

Achten Sie darauf, dass die Schichten unterschiedlich lang sind. Ein Oberteil, das unter der Strickjacke hervorschaut, wirkt beabsichtigt. Zwei Teile, die exakt gleich enden, wirken wie ein Versehen.

Was man weglassen kann

Der Schal ist keine Schicht, sondern der Abschluss. Er kommt zuletzt und macht mehr für das Gesamtbild als eine vierte Lage je könnte.

Angezogen, nicht eingepackt

Gut geschichtet zu sein heißt nicht, viel zu tragen. Es heißt, um elf Uhr etwas ausziehen zu können, ohne dass man es merkt.